Jeder Anfang ist schwer? (Teil1)


Ein Gespräch zwischen dem Lehrer (L) und einem neuen Schüler (S):

L: Wie lange spielst Du schon Gitarre?

S: Seit 2 Jahren. (Akustische Gitarre)

L: Und was war der Grund, um anzufangen?

S: Ich höre gerne Rockmusik, moderne Bands wie Green Day, Billy Talent und ältere Bands wie Metallica, Guns‘n‘Roses und Nirvana, und wollte schon immer deren Songs auf der Gitarre spielen können.

L: Um diese Musik zu spielen, brauchst Du eher eine E-Gitarre. Wieso spielst Du dann eigentlich eine Akustik?

S: Mein vorheriger Lehrer hat gesagt, ich soll erstmal mit der klassischen Gitarre anfangen und Noten lernen und irgendwann später könnte ich dann auf eine E-Gitarre umsteigen, wenn ich soweit bin...

Die Frage ist, wieso der Schüler nach 2 Jahren nicht mehr beim Lehrer geblieben ist? ...die Frage ist eher rhetorisch ;)

Eine E-Gitarre und eine akustische Gitarre sind zwei unterschiedliche Instrumente! Beide haben meistens 6 Saiten, sind meistens gleich gestimmt und doch sind diese unterschiedlich. Was unterscheidet sie? Der Sound und somit die Stilrichtungen, die Spielart bzw. Spieltechniken. Die komplette Herangehensweise ist einfach anders.

Eine E-Gitarre ist also zum Einstieg mindestens genauso gut geeignet wie eine akustische Gitarre. Es ist ein eigenständiges modernes Musikinstrument.

Und liebe Eltern, die Angst haben, „die E-Gitarre macht Krach und ärgert nur noch die Nachbarn“. Ein Gitarrenverstärker hat normalerweise einen Lautstärkeregler ;) und ist ganz einfach auf die Zimmerlautstärke (vergleichbar mit einer akustischen Gitarre) einstellbar.

Vor allem bei Kindern ist es oft so, wenn sie mit einer E-Gitarre anfangen möchten, dürfen aber „erstmal“ eine klassische Gitarre spielen, vergeht irgendwann die Lust und sie hören ganz mit Musizieren auf. Das muss doch nicht sein, oder?

#einfachgitarrelernen #rockgitarrespielen #gitarrefüranfänger

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© 2020 Alex Berlakov